Mini Cart

Über uns

Die Wurzeln

Das von dem Rennfahrer Gianpiero Moretti gegründete Unternehmen stellte sich erstmals im Jahr 1964 dem großen Publikum. Moretti hatte einen Handwerker damit beauftragt, ein nach Maß gefertigtes Lenkrad für seinen Rennwagen herzustellen. Dieses spezielle Lenkrad – eigentlich das erste Momo-Lenkrad der Geschichte – hatte einen dickeren Griff und bot besseren Grip als die damals üblichen Lenkräder für Rennwagen. Die Fahrer der anderen Teams waren neugierig geworden und wollten für ihre Wagen genau so ein Lenkrad wie Moretti und so begann die Mund-zu-Mund-Propaganda. Nach einiger Zeit ließ sich auch der Formel 1 – Pilot von Ferrari, John Surtees, dieses Lenkrad in seinen Wagen einbauen. Der Ferrari von Surtees mit dem Lenkrad von Momo gewann schließlich die Meisterschaft. Und genau zu diesem Zeitpunkt hatte Moretti die weitsichtige Idee, seine Leidenschaft gewerblich und geschäftlich auszubauen.

Die Entwicklung

In der Anfangsphase beschränkte sich die Produktion von Momo auf den Wettkampfbereich, aber in den Siebzigerjahren erweiterte das Unternehmen seinen Horizont und verlegte sich auf diversifizierte Produktreihen. Momo begann mit der Produktion von Leichtmetallfelgen und Lenkrädern für Straßenwagen, und zwar sowohl zum Aufrüsten, als auch für die Erstausstattung, angefangen bei Ferrari. Ende der Achtzigerjahre war die Kooperation mit Rolls-Royce für die Erstausstattung unter Dach und Fach und viele Automobilhäuser folgten: Aston Martin, Citroën, Daihatsu, Fiat, Honda, Isuzu, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Opel, Porsche, Peugeot, Renault, Saab, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen und Volvo. In der Zwischenzeit sammelte Momo wichtige Erfolge bei prestigeträchtigen Rennen: wie das Debüt der Leichtmetallräder bei der Formel 1 – Meisterschaft, bei der das Team von Brabham 1983 gewann, oder der Sieg von Moretti beim 24 Stunden-Rennen in Daytona 1998 mit dem legendären Ferrari 333 SP.

Mario Andretti, Ayrton Senna, Nigel Mansell, Nelson Piquet, Michele Alboreto, Michael Schumacher und vor ihnen Niki Lauda, Jackie Stewart und Clay Regazzoni sind nur einige der größten Piloten aller Zeiten, die ein Lenkrad von Momo zwischen den Händen hielten. 1993 war das Geburtsjahr von Momo Corse, eines eigenen fertigungsbereichs für feuerfeste Kleidung für Piloten und Rennsportpersonal.

2003 wurde das Firmenlogo umgestylt, und zwar weniger vom Design an sich her, als vielmehr wegen des Konzepts, das hinter der Marke steht: dem bisherigen, streng geometrischen gelben “Momo” – Schriftzug kam ein rotes “Italy” hinzu, um die italienischen Wurzeln des Unternehmens zu betonen. Italien, einhellig und weltweit als Heimat des Designs, des Stils und der handwerklichen Qualität anerkannt, liegt einfach in der DNA von Momo.

Momo heute

Seit 2005 hat Momo seinen Hauptsitz in Mailand, eine Filiale in den Vereinigten Staaten, Momo Automotive Accessories Inc., und Vertriebshändler in der ganzen Welt: das Unternehmen vertreibt seine Produkte unter der Marke Momo und Momo Corse für den Aftermarket in über 60 Ländern in 5 Kontinenten.

Obschon der Schwerpunkt von Momo bei Leichtmetallrädern liegt, kann das Unternehmen nach wie vor brillante Erfolge im Bereich Autorennen vorweisen. Bei Wettkämpfen erworbene, wichtige verfahrenstechnische Erkenntnisse dienen als Ideenvorrat, aus dem für die normale Serienproduktion geschöpft wird, um Sicherheit und Design der Produkte von Momo immer weiter zu verbessern. Beispiele hierfür sind die GP2-Meisterschaften in Europa und Asien sowie Nascar in den USA, wo Momo sich als Hauptlieferant für absolut hochwertige, funktionsoptimierte Lenkräder beweisen konnte.

Von Anfang an war Momo ein Marketing-Pionier, der sich der Innovation verschrieben hat. So hatte Momo beispielsweise als erstes Unternehmen der Welt die Idee der einfahrbaren Lenkradnabe, die dank der programmierten Verformung auch erhebliche Stöße auffangen kann und somit das Sicherheitsniveau in eine neue Dimension geführt hat.

Der aktuelle Wert der Marke, der nicht allein der Schönheit und der Qualität der Produkte zu verdanken ist, liegt auch in der gezielten Marketing- und Kommunikationsstrategie, die Momo seit einem halben Jahrhundert Unternehmensgeschichte begleitet.

In diesem Sinne mit Sicherheit innovativ war die an die Szenerie von Action-Filmen anlehnende Werbestrategie, die 2006 eingeleitet und immer weiter ausgebaut wurde.

Inspirationsquelle der Marke und Produkte ist die magische Kombination aus Qualität, handwerklicher Sorgfalt, größtmöglicher Sicherheit und optimaler Funktion, wie sie nur von moderner industrieller Produktion geboten werden kann. Design, modernste Technologie, Qualität und exklusives Image sind die Geheimnisse des Erfolgs dieses weltweit bekannten italienischen Unternehmens.

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